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Bildgebende Verfahren

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Der Begriff bildgebende Verfahren gilt als Oberbegriff für unterschiedliche Diagnostikmethoden, die Aufnahmen aus dem Körperinneren liefern. Bildgebende Verfahren sind für eine gute Diagnose ein unentbehrliches medizintechnisches Mittel. Um Verletzungen des Skeletts oder der inneren Organe festzustellen, wird der Körper mit Strahlen durchleuchtet. Winzige Kameras können Bilder aus dem Körperinneren liefern. Durch dass EEG oder EKG können elektrische Ströme des Gehirns und des Herzens gemessen werden. Körperflüssigkeiten und Gewebeproben werden auf chemische Veränderungen hin untersucht. Viele Diagnoseverfahren sind nicht nur bei der Klärung von Krankheitsursachen wichtig, sondern auch bei der Prävention und Früherkennung von Krankheiten.

Diagnoseverfahren zählen zu den wichtigsten Forschungsfeldern der Medizintechnik. Insbesondere bildgebende Verfahren haben in den vergangenen Jahren sich stark weiter entwickelt und maßgeblich an Bedeutung gewonnen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von bildgebenden Verfahren sind Fortschritte im Bereich der der Informationstechnologie, vor allem bei der computergestützten Bildverarbeitung. Die modernsten bildgebenden Verfahren liefern zunehmend Bilder mit einer immer besseren werdenden räumlichen oder zeitlichen Auflösung. Damit die dabei entstehende Datenflut bewältigt werden kann, sind schnellere Rechner und eine bessere Software für die Auswertung der Daten notwendig. (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung). Die wichtigsten bildgebenden Verfahren sind:

 

Röntgendiagnostik
 
Auch wenn durch die technische Entwicklung viele Untersuchungen gegenwärtig mit den Schnittbildtechniken Computertomographie und Magnetresonanztomographie durchgeführt werden, hat die klassische Röntgenuntersuchung immer noch den größten Anteil an radiologischen Untersuchungen der Bevölkerung, weil sie kostengünstig und für viele Bereiche ausreichend ist. In den letzten Jahren ist eine technische Entwicklung in Richtung der digitalen Radiologie festzustellen. (Quelle: Strahlenschutzkommission)

 

Computertomographie (CT)
 
Die Computertomografie gehört zu den radiologischen Untersuchungen und liefert ein digitales Schnittbild eines ausgewählten Körperteils, des so genannten Computertomogramms. Die Computertomographie wird in allen Körperbereichen für die Darstellung und Beurteilung von unterschiedlichen krankhaften Veränderungen angewendet.

 

Magnetresonanztomografie (MRZ)
 
Die Magnetresonanztomografie bzw. Kernspintomografie ist ein computergestütztes bildgebendes Diagnoseverfahren, bei dem nicht ionisierende Strahlen, sondern starke Magnetfelder verwendet werden. Vorteile der MRZ  sind u.a. die detailreiche Abbildung von Weichteilen und die fehlende Belastung durch Röntgenstrahlung.

 

Ultraschalltechnik
 
Der Ultraschall ist ein weit verbreitetes Diagnoseverfahren, weil es keine Nebenwirkungen für den Patienten verursacht, kostengünstig ist und vielseitig angewendet werden kann. Der Ultraschall ist als Diagnose-Instrument existiert bereits seit den 50er Jahren Die Ultraschalldiagnose bzw.  Sonografie ist insbesondere in der Erstdiagnose von Erkrankungen der Organe, Weichteile und Gefäße ein wichtiges medizintechnisches Verfahren.

Die medizinische Bildgebung hat sich in den Jahrzehnten dynamisch entwickelt. Durch die Forschritte und Innovationen in den Bereichen der Bildverarbeitung, der molekularen Bildgebung, der bildgebenden Diagnostik und der Kontrastmitteldiagnostik können heute morphologische Veränderungen im Körperinneren schnell und präzise dargestellt werden. Vor allem bei Krebserkrankungen wird sich die biologische Bildgebung zukünftig maßgeblich auf die zu entscheidenden Therapien auswirken. Zudem bieten sich für die klinische Forschung neue Ansätze hinsichtlich der Entwicklung von neuen Arzneimitteln.

 

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