...


Physikalische Technik, Hochschule Mittweida

>>> zurück zu Bachelor

 

Der Bachelorstudiengang „Physikalische Technik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Es sind zum Zeitpunkt der Begehung keine eigenständigen Gebühren der Hochschule für die Studiengänge vorgesehen. Der Studiengang ist gekennzeichnet durch das Angebot einer national ausgerichteten Ausbildung, in der eine solide natur- und ingenieurwissenschaftliche Ausbildung im namensgebenden Bereich erfolgt. Wahlmöglichkeiten bestehen vor allem zwischen den vier alternativen Studienrichtungen Lasertechnik, Photonik, Medizintechnik und Technische Akustik. In den Studiengang integriert ist eine achtwöchige Ingenieurpraktische Phase in einem Betrieb.

Als Ausbildungsziele gibt die Hochschule eine tiefgreifende Ausbildung in mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzbereichen (in den bereits genannten Vertiefungsrichtungen) an, die durch solche aus der Betriebswirtschaft und dem Recht ergänzt wird. Ziel ist der erste berufsqualifizierende Abschluss für Ingenieure. Das Studium soll die Absolventen dazu befähigen, selbstständig und im Team auf der Basis eines breiten und fundierten Fachwissens und unter Anwendung moderner Methoden und wissenschaftlicher Arbeitsweisen typische Aufgaben aus dem gesamten Umfeld der entsprechenden Studienrichtungen erfolgreich bearbeiten und umsetzen zu können. Sie sollen zu kritischem und analytischem Denken wie auch zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt werden und dabei eine Vielzahl typischer Aufgabenstellungen erfolgreich bearbeiten können – dies auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachgebiete. In ihren Entscheidungen sollen die Absolventen ökonomische Belange angemessen berücksichtigen. Grundsätzlich sollen sie zur aktiven Weiterbildung in der Lage sein, um ihre Kenntnisse auf aktuellem Stand halten zu können.

Das Curriculum besteht aus jeweils fünf Kreditpunkte oder ein Vielfaches davon umfassenden Modulen. Für alle Studierenden gleichermaßen verpflichtend sind die folgenden Module: Grundlagen der Mathematik (10 CP), Mechanik, Informatik, Elektrotechnik, Werkstofftechnik, Analysis, Strömungen/Wellen, Elektronik analog, Chemie, Konstruktion, Programmierung, Studium Generale, Thermo- und Elektrodynamik, CAD/CAE, Technische Mechanik, Technische Optik, Grundkurs Wirtschaft, Struktur der Materie, Technische Physik, Physikalische Messtechnik, Fertigungstechnik, Elektronik digital sowie Komplexpraktikum. Dabei sieht das Modul Studium Generale für alle Studierenden verpflichtend mit einem Anteil von 3 CP eine Veranstaltung Englisch sowie eine Wahlmöglichkeit zwischen 2 CP umfassenden Angeboten Rhetorik, Sozialpsychologie, Philosophie, Technikgeschichte-Technikbewertung-Technikfolgen und Kommunikationstraining vor. Wählen können die Studierenden weiterhin zwischen den beiden Modulen Wahrscheinlichkeitsrechnung/Statistik sowie Differentialgleichungen. Über das vierte bis sechste Semester verteilen sich die vier alternativen Studienrichtungen. Die Wahl für eine der Studienrichtungen im Umfang von jeweils 30 ECTS-Punkten ist nach dem dritten Semester zu treffen. Die Studienrichtung Lasertechnik ist wie folgt zusammengesetzt: Lasermaterialbearbeitung (10), Laserphysik/Lasermedizin, Lasergerätetechnik/Lasersicherheit, Optische Messtechnik, Mikrosystemtechnik. Die Studienrichtung Photonik ist folgendermaßen aufgebaut: Photonik, Laserphysik/Lasermedizin, Photonische Elemente/Optische Geräte (10), Optische Messtechnik, Mikrosystemtechnik. Die Studienrichtung Medizintechnik setzt sich aus folgenden Modulen zusammen: Anatomie/Physiologie, Biophysik/Strahlenschutz, Biomedizinische Signalverarbeitung/Bild (10), Therapeutische Technik, Krankenhausorganisation/Medizinprodukterecht. Die Studienrichtung Technische Akustik bietet folgenden Module: Grundlagen der Technische Akustik, Messwertverarbeitung/Signalanalyse, Technische Akustik, Maschinenakustik/Bauakustik (10), Hörakustik/Psychoakustik. Das sechste Semester sieht neben einem der Module aus den Vertiefungen eine achtwöchige betriebliche Praxisphase (10) und das Bachelorprojekt (12) mit Kolloquium (3) vor.

Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen umfassen die allgemeine, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Entsprechend Sächsischem Hochschulgesetz sind weiterhin Absolventen einer Berufsausbildung mit anschließender mindestens dreijähriger Berufserfahrung berechtigt, eine Zugangsprüfung zu absolvieren, die bei positiver Beurteilung zur Aufnahme des Studiums berechtigt. Ausländische Studienbewerber müssen deutsche Sprachkompetenzen mittels einem der einschlägigen Tests nachweisen oder vor Aufnahme des Studiums erfolgreich einen Deutschkurs an der HS Mittweida absolvieren. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.

Abschlussgrad: Bachelor of Science

Regelstudienzeit: 6 Semester

Hochschule Mittweida (FH), University of Applied Sciences, www.htwm.de

Fakultät / Fachbereich: Mathematik/Physik/Informatik
Kontaktperson: Prof. Dr. Andreas Fischer
T: +49 3727 58-1324
F: +49 3727 58-1315
E-Mail: afischer@htwm.de

(Quelle: Akkreditierungsrat)