Physikalische Technologien, Hochschule Zwickau
Der Bachelorstudiengang „Physikalische Technologien“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Studiengebühren sind zum Zeitpunkt der Begehung nicht vorgesehen. Der Studiengang ist national ausgerichtet. Das inhaltliche Profil ist geprägt durch eine gemeinsame dreisemestrige solide Ausbildung in Grundlagen und Vertiefungen und die daran anschließende Vertiefung in einem der alternativen Schwerpunkte Biomedizintechnik, Energie und Umwelt sowie Mess- und Verfahrenstechnik. Die Ausbildungsziele umfassen die Kenntnis breiter Grundlagen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, vertiefter fachwissenschaftlicher Inhalte je nach gewähltem Schwerpunkt sowie überfachliche Qualifikationen. Die Absolventen sollen die Fähigkeit zu fachübergreifendem Denken und der ingenieurmäßigen Anwendung wissenschaftlicher Gesetze und Prinzipien bei der Lösung komplexer technischer Probleme wie auch Fertigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit modernen Mess- und Analysetechniken und mit der Datenverarbeitung besitzen. Diese Kompetenzen sollen ergänzt werden durch die Befähigung zur Anwendung betriebswirtschaftlicher Methoden sowie Schlüsselkompetenzen im Bereich Sprachen, Recherche- und Arbeitstechniken, Präsentation, soziale Interaktion und persönlicher Weiterbildung. In der Summe sollen die Absolventen zu eigenständiger Bearbeitung wissenschaftlicher Projekte befähigt werden.
Das Curriculum gliedert sich in einen für alle Studierenden gemeinsamen Pflichtteil in den ersten drei Semestern, die drei alternativen Schwerpunkte Biomedizintechnik, Energie und Umwelt sowie Mess- und Verfahrenstechnik zwischen dem vierten und sechsten Semester und das siebte Semester, in dem die Praxisphase mit 18 ECTS-Punkten und die Bachelorarbeit mit 12 cp zu absolvieren sind. Die gemeinsamen Grundlagen umfassen Experimentalphysik I, II und III (12, 8, 6 cp), Mathematik I, II und III (6, 8 und 4 cp), Chemie (8 cp), Atome und Moleküle (6 cp), Physikalische Chemie (8 cp, drittes und viertes Semester), Elektrotechnik/Elektronik (10 cp), Softwareentwicklung (4 cp), Darstellungslehre/CAD (4 cp), Werkstofftechnik (4 cp), Messtechnik (6 cp), Elektronik (4 cp), Fachkurs Technisches Englisch (4 cp) sowie BWL 1 (4 cp). Im Schwerpunkt Biomedizintechnik sind die Module Grundlagen BMT (6 cp), Biomesstechnik (6 cp), Gerätetechnik (4 cp), Elektromedizinische Geräte (4 cp), Lasertechnik (6 cp), Medizinische Sicherheitstechnik (8 cp) Medizinische Grundlagen (4 cp), Medizinische Rehabilitation (4 cp), Bildgebung in der Medizin (4 cp), Gesetzliche Grundlagen im Gesundheitswesen (4 cp) sowie Module im Umfang von jeweils 12 cp aus dem Wahlpflichtkatalogen 1 (übergreifende Inhalte) und 2 (Schwerpunktprofilierung) vorgesehen.
Der Schwerpunkt Energie und Umwelt enthält die Module Messwerterfassung und verarbeitung (4 cp), Ökologische Chemie (6 cp), Analytik (4 cp), Instrumentelle Analytik (4 cp), Radioaktivität und Strahlenphysik (4 cp), Energie – Nachhaltige Strategien (8 cp), Verfahrens- und Recyclingtechnik (6 cp), Gewässer- und Luftreinhaltung (6 cp), Biologische und Medizinische Aspekte der Umwelttechnik (4 cp) sowie Module im Umfang von 12 cp aus dem Wahlpflichtkatalog 1 und 16 cp aus Katalog 2. Im Schwerpunkt Mess- und Verfahrenstechnik sind Module Festkörperphysik (6 cp), Physikalische Verfahrenstechnik (8 cp), Messwerterfassung und verarbeitung (4 cp), Mikrosystemtechnik (4 cp), Gerätetechnik (4 cp), Lasertechnik (6 cp), Oberflächenanalytik (4 cp), Mikrostrukturanalyse (4 cp), Röntgentechnik (6 cp) sowie im Umfang von 12 cp aus Wahlpflichtkatalog 1 und 16 cp aus Katalog 2 vorgesehen. Der Wahlpflichtkatalog 1 besteht aus den Modulen (je 4 cp) Einführung in das Marketing, Unter-nehmensführung, Recht für Ingenieure/Informatiker, Rhetorik/Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens sowie Rechtsgrundlagen des Managements im Gesundheitswesen. Im Wahlpflichtkatalog 2 sind die Module (je 4 cp) Grundlagen Technische Mechanik I, Technische Optik (6 cp), Fertigungstechnik (6 cp), Spezielle Werkstoffe, Kunststoffe und Schmierstoffe, Datenbanksysteme, Objektorientierte Softwareentwicklung, Komplex integrierte Informationssysteme, Stoff und Umwelt, Technische Akustik/Lärmschutz, Recycling, Kreislaufwirtschaft und Entsorgungstechnik, Umweltverfahrenstechnik, Umweltrecht u. management, Anwendung ionisierender Strahlung in der Medizin sowie Medizinische Informationssysteme enthalten. Darüber hinaus sind hier auch die Pflichtmodule aus dem jeweils nicht gewählten Schwerpunkt des Studiengangs sowie die Module eines benachbarten Studiengangs wählbar. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen umfassen die allgemeine und die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung oder die bestandene Zugangsprüfung zum Erwerb der Studienberechtigung. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.
Abschlussgrad: Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit: 7 Semester
Westsächsische Hochschule Zwickau (FH), www.fh-zwickau.de
Fachbereich Physikalische Technik/Informatik
Kontaktperson: Prof. Dr. Christel Reinhold, Prof. Dr. Andreas Neidhardt
T: +49 375-536-1500, +49 375-536-1507
E-Mail: Christel.Reinhold@fh-zwickau.de
(Quelle: Akkreditierungsrat)

